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Willkommen beim GRK1172 -

Zukunftsweisende biotechnologisch hergestellte Wirkstoffklassen als Thema der Dissertation.

 

Arzneimittelforschung, -entwicklung und –sicherheit sind seit über 100 Jahren ein Hauptschwerpunkt der universitären und außeruniversitären Forschung im Frankfurter Raum. Ein besonderes Innovationspotential haben derzeit biotechnologisch hergestellte Arzneimittel (Biologicals oder Biopharmazeutika), die in den letzten Jahren einen wachsenden Anteil neu zugelassener Arzneimittel stellen. Allerdings findet man bei den zugelassenen Biologicals fast ausschließlich extrazellulär aktive Proteinwirkstoffe, wie Zytokine, Antikörper und Wachstumsfaktoren, während andere biotechnologisch hergestellte Substanzklassen kaum in den Pipelines der forschenden Arzneimittelindustrie zu finden sind.

Im Graduiertenkolleg GRK1172 sind Forschungsaktivitäten in Frankfurt gebündelt, in deren Mittelpunkt neue biotechnologisch hergestellte Wirkstoffklassen, wie therapeutische RNAs, intrazellulär wirkende Proteine sowie Zell- und Gentherapie stehen. Es sind alle Entwicklungsstufen von der Targetvalidierung bis zur klinischen Prüfung durch Dissertationsthemen vertreten. Das Kolleg wendet sich an Graduierte der Naturwissenschaften, der Medizin, der Pharmazie und der Biotechnologie. Die Zusammensetzung der Projekte und Antragsteller ist interdisziplinär mit Beteiligung des Fachbereichs Medizin, sowie dem Fachbereich Chemische und Pharmazeutische Wissenschaften, dem biomedizinischen Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus und dem Paul-Ehrlich-Institut. Die Studenten können innerhalb dieses interdisziplinären Netzwerkes für ihre Arbeiten auf das Wissen und Know-how vieler, sehr unterschiedlicher Fachgebiete zurückgreifen (Chemie, Biochemie, Zellbiologie, Molekularbiologie, Pharmazie, Pharmakologie und Toxikologie, klinische Pharmakologie, klinische Medizin, Bioinformatik, Biotechnologie, Arzneimittelrecht), was eine optimale Voraussetzung für eine erfolgreiche Dissertation in diesem Gebiet darstellt. Einzigartig in Deutschland wird damit eine weit über die Möglichkeiten eines einzelnen Betreuers hinausreichende, umfassende Ausbildung zum Thema der

Dissertation und darüberhinaus zum Prozess der Entwicklung neuer biopharmazeutischer Wirkstoffklassen angeboten.

Die primäre Aufgabe des Graduiertenkollegs ist die Anleitung zu selbständiger wissenschaftlicher Tätigkeit. Hierfür sind in erster Linie der Betreuer und die beiden Ko-Betreuer verantwortlich. In den wissenschaftlichen Seminaren und Workshops des Kollegs lernen die Doktoranden außerdem ihre Arbeiten darzustellen und zu diskutieren. Das zweite Ausbildungsziel ist die Vermittlung des theoretischen und technologischen Know-hows, das für die Entwicklung neuer Arzneimittel benötigt wird. Für alle Entwicklungsstufen und Substanzklassen können Beispiele zur Veranschaulichung aus den Reihen des Kollegs herangezogen werden. So entstehen erhebliche Synergien zwischen Forschung und Lehre. Diese Ausbildung schafft eine solide Grundlage für eine Karriere in der universitären oder außeruniversitären Arzneimittelforschung und –entwicklung.

Sprecher: Prof. Dr. Josef Pfeilschifter
Fachbereich Medizin, pharmazentrum frankfurt
Institut für Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie
Klinikum der Goethe-Universität
60590 Frankfurt am Main

Stellvertretender Sprecher: Prof. Dr. Heinfried H. Radeke

Fachbereich Medizin, pharmazentrum frankfurt
Institut für Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie
Klinikum der Goethe-Universität
60590 Frankfurt am Main

Administrative Koordination: Silvia Koob
Georg-Speyer-Haus
Paul-Ehrlich-Straße 42-44
60596 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0) 69 / 63395-255
Fax: +49 (0) 69 / 63395-145